Grundlagenwissen zu Photovoltaik, Einspeisung und Energiewende – verständlich erklärt.
Solarmodule wandeln Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom um. Das Herzstück sind Silizium-Solarzellen, in denen durch den photovoltaischen Effekt Elektronen freigesetzt werden. Der erzeugte Gleichstrom wird durch einen Wechselrichter in netzkompatiblen Wechselstrom umgewandelt.
Eigenverbrauch bedeutet, den Solarstrom selbst zu nutzen (spart 20–einem marktüblichen Rückspeisetarif (Tagesaktuelle Tarife siehe EVU)). Einspeisung heisst, Überschuss ins Netz zu verkaufen (bringt 4–einem marktüblichen Rückspeisetarif (Tagesaktuelle Tarife siehe EVU)). Eigenverbrauch ist finanziell deutlich attraktiver – maximieren Sie ihn mit Speicher und Smart Home.
Jede Solaranlage muss beim lokalen Energieversorger angemeldet werden. Der Prozess umfasst eine Voranfrage, die Netzkapazitätsprüfung, die Installation und die Inbetriebnahme. Typische Dauer: 8–12 Wochen.
Eine PV-Anlage besteht aus Solarmodulen (wandeln Licht in Strom um), einem Wechselrichter (DC zu AC), dem Montagesystem, der Verkabelung und optional einem Batteriespeicher. Moderne Module haben einen Wirkungsgrad von 20–22 %.
Solarmodule amortisieren ihre Herstellungsenergie in 1–2 Jahren. Über 30 Jahre Lebensdauer produzieren sie 15–25 Mal mehr Energie als zu ihrer Herstellung nötig war. Die CO₂-Emissionen liegen bei nur 20–50 g/kWh.
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